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Karl Eichenwald wurde am 2. September 1893 in Horstmar als ältestes von fünf Kindern des Viehhändlers Samuel Eichenwald und seiner Ehefrau Johanna, geborene Weiß, geboren. Seine vier jüngeren Geschwister waren Willy (*1895), Max (*1898), Paul (*1900) und Amalia (*1906).
Samuel Eichenwald, Mit AI geschärft und gefärbt.
Quelle Stolpersteine Horstmar
Johanna Eichenwald, Mit AI geschärft und gefärbt.
Quelle Stolpersteine Horstmar
Willy Eichenwald, Mit AI geschärft und gefärbt.
Quelle Stolpersteine Horstmar
Max Eichenwald, Mit AI geschärft und gefärbt.
Quelle Stolpersteine Horstmar
Paul Eichenwald, Mit AI geschärft und gefärbt.
Quelle Stolpersteine Horstmar
Amalia Eichenwald, Mit AI geschärft und gefärbt.
Quelle Stolpersteine Horstmar
Über Karls Kindheit und Jugend ist bislang nur wenig bekannt. Vermutlich besuchte er ab 1899 die jüdische Volksschule im nahe gelegenen Burgsteinfurt. Ob die Familie zu diesem Zeitpunkt bereits dort lebte oder Karl täglich von Horstmar zur Schule kam, ist nicht gesichert.
Spätestens seit 1921 wohnte die Familie Eichenwald im Haus Königstraße 8 in Burgsteinfurt. Wahrscheinlich trat Karl in die beruflichen Fußstapfen seines Vaters und übernahm um diese Zeit dessen Viehhandel.Um 1926 oder 1927 heiratete Karl Eichenwald die aus Legden stammende, neun Jahre jüngere Grete Seligmann. 1928 wurde ihr erster gemeinsamer Sohn Helmut geboren. Im Juni 1930, als Grete erneut schwanger war, erlitt die Familie einen schweren Schicksalsschlag: Karls Mutter Johanna starb im Alter von nur 66 Jahren. Wenige Monate später, am 26. Januar 1931, erblickte mit Erwin der zweite und zugleich letzte Sohn des Ehepaares das Licht der Welt.
Die folgenden Jahre waren vermutlich vom Familienleben und der Erziehung der beiden kleinen Kinder geprägt. Doch auch in Burgsteinfurt machte sich der zunehmende Antisemitismus bemerkbar. Inwieweit die Familie Eichenwald bereits damals unmittelbar davon betroffen war, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Noch schien sie ein weitgehend geregeltes Leben führen zu können.
Doch diese vermeintliche Normalität sollte schon bald ein Ende finden.
Karl Eichenwald gehörte zwar nicht zu den ersten Opfern der neuen Machthaber in Burgsteinfurt, doch spätestens im Juni 1933 bekam auch er die antisemitische Politik der Nationalsozialisten unmittelbar zu spüren.
Als er sein Vieh auf den Burgsteinfurter Viehmarkt am Baumgartenplatz treiben wollte, wurde er von mehreren Gendarmen daran gehindert. Die örtlichen nationalsozialistischen Funktionäre, zu denen inzwischen auch Bürgermeister Dr. Walter Schumann gehörte, hatten eine weitere Boykottaktion gegen die jüdische Bevölkerung organisiert. Diesmal richtete sie sich gezielt gegen die jüdischen Viehhändler, denen widerrechtlich der Zugang zum Viehmarkt verwehrt werden sollte. Zunächst schien die Aktion aus Sicht der Nationalsozialisten erfolgreich zu sein. Doch ihr vermeintlicher Erfolg erwies sich als Pyrrhussieg. Die jüdischen Viehhändler stellten die Mehrheit der Händler auf dem Burgsteinfurter Viehmarkt und genossen bei den Bauern ein hohes Ansehen. Nicht zuletzt deshalb, weil sie häufig gute Preise für deren Vieh zahlten, waren sie geschätzte Geschäftspartner. Mit ihrem erzwungenen Fernbleiben verlor der Burgsteinfurter Viehmarkt zunehmend an Bedeutung. Karl Eichenwald und seine jüdischen Berufskollegen ließen sich dadurch jedoch nicht vollständig aus dem Geschäft drängen. Statt ihre Tiere weiterhin auf dem Markt zu handeln, verlegten sie ihre Geschäfte zunehmend direkt auf die Bauernhöfe.
Die nationalsozialistische Boykottpolitik hatte diesmal nicht nur die jüdischen Händler getroffen, sondern zugleich dem örtlichen Viehmarkt erheblichen Schaden zugefügt.
In den folgenden Jahren versuchten die Nationalsozialisten zunehmend, auch diesen direkten Viehhandel zu unterbinden. Kreis- und Ortsbauernführer setzten die Landwirte massiv unter Druck und drohten ihnen mit empfindlichen Strafen, sollten sie weiterhin mit jüdischen Viehhändlern Geschäfte machen. Zu den angedrohten Konsequenzen gehörte sogar der Entzug ihrer landwirtschaftlichen Existenzgrundlage, der sogenannten Scholle.
Gleichzeitig versuchten die Behörden, die jüdischen Viehhändler durch Denunziationen, steuerrechtliche Verfahren und andere Schikanen wirtschaftlich zu bedrängen. Diese Maßnahmen zeigten zunehmend Wirkung. Bereits im Frühjahr 1933 waren in Burgsteinfurt widerrechtlich die Schächtmesser jüdischer Metzger beschlagnahmt worden. Damit hatte man ihnen die Möglichkeit genommen, Tiere entsprechend den jüdischen Religionsvorschriften rituell zu schlachten. Später wurde jüdischen Viehhändlern sogar das Betreten des örtlichen Schlachthauses untersagt. Die wirtschaftlichen Folgen waren erheblich. Ihre beruflichen Handlungsmöglichkeiten wurden immer weiter eingeschränkt, während ihre Einkünfte zunehmend zurückgingen.
Karls Geschwister hatten Deutschland bereits verlassen und lebten spätestens seit 1936 in den Niederlanden. Karl hingegen war mit seiner Frau Grete, den beiden Söhnen Helmut und Erwin sowie seinem Vater Samuel in der Heimat geblieben.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 erreichte der nationalsozialistische Terror schließlich auch die jüdischen Familien in Horstmar. Die vom NSDAP-Kreisleiter Georg Weber organisierten Ausschreitungen trafen auch die Familie Eichenwald. Ihr Haus wurde angegriffen und Karl verhaftet. Die Täter sperrten ihn zunächst in den Schuppen der örtlichen Feuerwehr. Am frühen Morgen wurde er nach Burgsteinfurt gebracht. Dort verschleppte man ihn gemeinsam mit August Herz, Sally Michel, Hermann Michel, Otto Hirsch sowie Georg Hirsch in die sogenannte „Schluse", das örtliche Gefängnis.
Die folgenden zwei Tage musste Karl dort in Haft verbringen. Währenddessen blieben seine Frau, die beiden kleinen Söhne und sein betagter Vater zurück – und erlebten einen Horror, über den wir bei Grete David berichten.
Nach seiner Entlassung kehrte Karl Eichenwald nach Horstmar zurück, doch die Zeit in seiner Heimatstadt war abgelaufen. Sein Vater hatte das Glück bereits kurz vor der Pogromnacht zu seiner Tochter in die Niederlande geflüchtet zu sein. Nun waren nur noch Karl und seine Familie, sowie sein Angestellter Hans Kulmann die einzigen noch in Horstmar lebenden Juden.
Um Horstmar endgültig als „judenfrei“ melden zu können, ließ der NSDAP-Kreisleiter die Familie Eichenwald als letzte verbliebenen jüdischen Einwohner nur wenige Monate nach der Pogromnacht zwangsweise nach Burgsteinfurt umsiedeln. Die vierköpfige Familie fand Unterkunft bei Selig Wertheim in der Wasserstraße 25. Karls Angestellter Hans Kulmann kam unterdessen bei seiner Freundin Agathe Sander in der Löffelstraße unter. Ihm gelang es, nur wenige Wochen später nach Ecuador zu emigrieren.
Nur wenige Tage nach der erzwungenen Umsiedlung traf Karl ein weiterer Schicksalsschlag: Am 15. Juni 1939 starb sein Vater Samuel im niederländischen Almelo, wohin er offenbar zuvor geflüchtet war. Angesichts der immer bedrohlicher werdenden Situation bemühte sich Karl nun intensiv darum, Deutschland mit seiner Familie zu verlassen. Tatsächlich schien sich eine Möglichkeit zur Rettung zu eröffnen: Aus Chile erhielt er eine positive Antwort. Für sich, seine Frau und die beiden Kinder konnte er Einreisevisa beschaffen.
Das Schicksal der Familie Eichenwald zeigt auf tragische Weise, dass selbst gültige Einreisevisa keine sichere Auswanderung gewährleisteten. Obwohl die erforderlichen Visa vorlagen, gelang es Karl Eichenwald nicht, Deutschland rechtzeitig mit seiner Familie zu verlassen. Möglicherweise spielte dabei ein Verkehrsunfall eine Rolle, in den Karl nach der nationalsozialistischen Machtübernahme als Fahrer verwickelt gewesen war. Die genauen Umstände sind nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass er wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt und am 2. April 1936 zu einer Geldstrafe von 100 Reichsmark, ersatzweise zehn Tagen Haft, verurteilt wurde. Bereits am 23. April 1936 wurde das Urteil im Zuge einer Amnestie wieder aufgehoben.
Auffällig ist jedoch, dass auch andere jüdische Einwohner, die zuvor mit den örtlichen Nationalsozialisten in Konflikt geraten waren, erhebliche Schwierigkeiten bei ihren Auswanderungsbemühungen hatten. Dazu gehörten Sally Michel, Otto Hirsch und Felix Simons. Auch sie verfügten bereits über Einreisevisa für Chile, konnten Deutschland jedoch nicht rechtzeitig verlassen.
Inzwischen war Karl Eichenwald zur Zwangsarbeit bei Erdregulierungsarbeiten in Dumte verpflichtet worden. Die geringe Entlohnung, die er für diese körperlich anstrengende Tätigkeit erhielt, bildete nun seine einzige Einkommensquelle. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verschärften sich die Lebensbedingungen für Karl und seine Familie weiter. Wie allen jüdischen Einwohnern wurde auch ihnen untersagt, zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens das Haus zu verlassen. Darüber hinaus schränkten die Behörden ihre Einkaufsmöglichkeiten drastisch ein. Jüdische Bürger durften ihre Lebensmittel und andere Waren nur noch zu eng begrenzten Zeiten am Vormittag und Mittag in drei dafür vorgesehenen Geschäften einkaufen.
Im November 1941 nahm die Familie Eichenwald zwei weitere Angehörige bei sich auf: Karls Schwiegervater Moritz Seligmann und dessen Tochter Rika, Karls Schwägerin. Beide hatten bereits ihren Deportationsbescheid erhalten und sollten nur knapp einen Monat bei der Familie bleiben. Am 10. Dezember 1941 wurden Moritz und Rika Seligmann abgeholt und über Münster nach Riga deportiert. Möglicherweise waren ursprünglich auch Karl Eichenwald, seine Frau Grete und die beiden Söhne für diesen Transport vorgesehen gewesen. Ihre Deportation wurde jedoch offenbar vorerst zurückgestellt.
Nur wenige Wochen später, am 24. Januar 1942, ereilte auch die Familie Eichenwald dieses Schicksal. Gemeinsam mit der Witwe Paula Hirsch und deren Tochter Ruth, die ebenfalls im selben Haus wohnten, wurden Karl, Grete, Helmut und Erwin zunächst nach Gelsenkirchen gebracht. In der dortigen Sammelstelle kam es zu einem Wiedersehen mit weiteren Familienangehörigen. Karls Onkel Louis Eichenwald war zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter aus Münster nach Gelsenkirchen verschleppt worden. Nun befanden sich die Familien gemeinsam in der Gewalt der Nationalsozialisten und warteten auf ihre Deportation.
Am 27. Januar 1942 wurden sie schließlich zusammen mit zahlreichen anderen jüdischen Menschen in einen Deportationszug nach Riga gezwungen. Die Fahrt dauerte fünf Tage. Erst am 1. Februar erreichte der Zug den Rangierbahnhof Šķirotava bei Riga. Die tagelange Fahrt hatte die Deportierten körperlich und seelisch schwer gezeichnet. Rolf Abrahamson, einer der wenigen Überlebenden dieses Transports, erinnerte sich später an den Zustand der Menschen bei ihrer Ankunft. Sie seien alle ziemlich „weich“ gewesen – eine Beschreibung, die ihre völlige Erschöpfung nach den Strapazen der Deportation zum Ausdruck brachte.
Die Familie schaffte es im Ghetto weitgehend zusammenzubleiben und Arbeit zu erhalten. Dies war aufgrund des jungen Alters der Söhne gar nicht so einfach. Erwin war gerade 11 Jahre alt, sein Bruder Helmut 14 Jahre alt.
Als im Sommer 1943 das Ghetto aufgelöst wurde schafften es die vier weiterhin beisammen zu bleiben. Sie kamen anscheinend in das ABA 701 bei Mühlgraben, einem Außenlager des KZ Riga-Kaiserwald, bei dem sie erstmals KZ-Kleidung tragen mussten und getrennt nach Geschlecht in Schlafsälen untergebracht waren. Ihre Aufgabe war es die Kleidung von Wehrmachtssoldaten, die blutbefleckt eintrafen, zu reinigen und wieder auszubessern. Es war eines der besseren und durchaus auch sicheren Außenlager.
Vermutlich während der sogenannten Krebsbach-Aktion am 27. Juli 1944, bei der Kinder unter 14 Jahren sowie alte und kranke Menschen selektiert wurden, holte man auch den erst 13-jährigen Erwin und möglicherweise seinen älteren Bruder Helmut aus den Baracken, während ihre Eltern zur Arbeit eingesetzt waren. Erwin hatte zuvor versucht, sich durch eine gefälschte Eintragung älter zu machen. Offenbar nahm man ihm aufgrund seines jugendlichen Aussehens jedoch nicht ab, bereits älter als 14 Jahre zu sein.
Anschließend wurden die Brüder in das Ghetto Kauen (Kowno) gebracht, wo sie sich allerdings nur kurze Zeit aufhielten. Am 9. August 1944 wurden sie schließlich in das Konzentrationslager Stutthof bei Danzig verschleppt.
Ob Karl und Grete ihre Söhne dort noch einmal wiedersahen, wissen wir nicht. Die Eltern wussten lediglich, dass ihre Kinder selektiert und von ihnen getrennt worden waren. Nach all den Erfahrungen, die sie während ihrer Verfolgung bereits gemacht hatten, mussten sie wohl mit dem Schlimmsten rechnen. Möglicherweise glaubten sie sogar, dass ihre Söhne bereits ermordet worden waren. Falls sie dennoch an der Hoffnung festhielten, sie wiederzusehen, konnten sie kaum ahnen, dass ihre Kinder tatsächlich am selben Tag wie sie in Stutthof eintreffen würden.
Ob es dort noch einmal zu einem Wiedersehen der Familie kam, lässt sich heute nicht mehr feststellen. Es wäre ihnen zu wünschen gewesen. Sollte es tatsächlich dazu gekommen sein, blieb ihnen jedoch kaum Zeit: Bereits drei Tage nach seiner Ankunft in Stutthof wurde Karl von seiner Familie getrennt und mit weiteren Häftlingen in das Konzentrationslager Buchenwald überstellt.
Von Buchenwald aus wurde Karl Anfang 1945 schließlich in ein Außenlager des KZ nach Bochum gebracht. Dort mussten die Häftlinge unter äußerst schweren Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Auch während der alliierten Luftangriffe waren sie weitgehend schutzlos. Für die völlig entkräfteten Gefangenen wurden die letzten Kriegsmonate zu einem Kampf ums Überleben. Nur wenige Männer dieses Arbeitskommandos erlebten schließlich das Ende des Krieges.
Karl war leider nicht darunter.

Eduard Krebsbach (1894–1947) war ein deutscher Arzt und SS-Sturmbannführer, der von 1941 bis 1943 als SS-Standortarzt im Konzentrationslager Mauthausen tätig war. Dort war er an der systematischen Ermordung von Häftlingen beteiligt; insbesondere wurden unter seiner Verantwortung nicht mehr als arbeitsfähig eingestufte Gefangene durch tödliche Injektionen, unter anderem mit Phenol, ermordet. 1943 wurde Krebsbach nach Riga versetzt, wo er als leitender Lagerarzt im KZ Kaiserwald tätig war und an Selektionen von Häftlingen beteiligt war. Nach dem Krieg wurde er im Mauthausen-Hauptprozess vor einem US-Militärgericht in Dachau angeklagt und zum Tode verurteilt. KZ-Gedenkstätte Mauthausen Am 28. Mai 1947 wurde Eduard Krebsbach im Kriegsverbrechergefängnis Landsberg hingerichtet.
Die sogenannte Krebsbach-Aktion war eine groß angelegte Selektion im KZ Riga-Kaiserwald und seinen Außenlagern Ende Juli 1944, benannt nach dem SS-Lagerarzt Eduard Krebsbach. Im Zuge der bevorstehenden Räumung der Lager wurden vor allem Kinder und Jugendliche sowie ältere, kranke und als nicht mehr arbeitsfähig eingestufte Häftlinge ausgesondert. Die Selektierten wurden anschließend ermordet, vielfach durch Erschießungen in den Wäldern bei Riga. Die Angaben zu Alter, Datum und Zahl der Opfer unterscheiden sich je nach Lager und Quelle; für die zentrale Aktion in Kaiserwald wird häufig der 28. Juli 1944 genannt. Die weiterhin als arbeitsfähig eingestuften Häftlinge wurden anschließend größtenteils in das KZ Stutthof verschleppt.
Auch Karls Geschwister kamen fast alle ums Leben:
Willy wurde mit seiner Frau Erna und seinen beiden Kindern Klaus und Dieter 1943 von Westerbork nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Max Eichenwald wurde mit seiner Frau Anna und seinen beiden Kindern Liesel und Hannelore (die kurzzeitig auch in Burgsteinfurt lebte), mit einer der letzten Deportationen 1944 in das KZ Auschwitz deportiert und dort ermordet. Von Hannelore Eichenwald existiert noch ein Bild aus dem Durchgangslager Westerbork.
Paul hatte mit seiner Frau Irma Glück. Anscheinend überlebten sie im Untergrund in Frankreich. Dort starb Paul jedenfalls im Jahr 1955. Amalia die einzige Schwester, wurde mit ihrem Mann Simon von Leeuwen im September 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.
Hannelore Eichenwald (links, auf Boden Sitzen)im Durchgangslager Westerbork um 1941/42.
Quelle: ushmm.org
Hannelore Eichenwald (ganz rechts) im Durchgangslager Westerbork um 1941/42.
Quelle: ushmm.org
Quellen: Stolpersteine Horstmar, Irmgard Walbaum, StA Steinfurt Aufname der Juden, StA Steinfurt Judensachen, Gottwald und Schütte: Die Judendeportationen aus dem Deutschen Reich 1941-1945.